Pflegereform

Gröhe: Niemand wird schlechter gestellt

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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe verspricht, dass die Pflegereform niemanden schlechter stellen wird. Die 2,5 Millionen Bedürftigen hätten durch die geplante Umstellung der drei Pflegestufen auf fünf Pflegegrade keine Nachteile zu befürchten, sagte der CDU-Politiker. „Wer heute bereits Leistungen erhält, wird automatisch in die neuen Pflegegrade überführt und erhält weiterhin mindestens die gewohnten Leistungen.“

Am Mittwoch will das Kabinett den ersten Schritt der Pflegereform auf den Weg bringen. Bereits zum 1. Januar 2015 plant die Regierung Leistungsverbesserungen, unter anderem mehr Betreuungspersonal in den Heimen. Erstmals sollen laut Gröhe auch in der Pflegestufe Null pflegende Angehörige Anspruch auf Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Tages- und Nachtpflege bekommen.

Spätestens 2017 sollen die neuen Pflegegrade eingeführt werden. Schon 2009 hatte Ulla Schmidt (SPD) eine solche Änderung vorgesehen.

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