Weitere Ämter bestätigt

Niedersachsen: Burs bleibt Kammerpräsidentin

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Berlin -

Cathrin Burs bleibt Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen. Die 61-jährige Apothekerin aus Braunschweig wurde heute von den 71 Delegierten der Kammerversammlung mit 91 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Burs ist seit Juni 2019 Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen. Sie ist seit 1992 Mitglied der Kammerversammlung und übernahm im Jahr 2000 den Vorsitz des Weiterbildungsausschusses. 2007 wurde sie in den Vorstand gewählt. Die Kammerversammlung bestätigte auch Cordula Maring-Nöh als Vizepräsidentin. Die 55-Jährige ist an der Apotheke des Städtischen Klinikums Braunschweig angestellt.

Außerdem wurden wiedergewählt:

  • Bianca Uekermann, 38 Jahre, Apothekerin in Celle und seit 2016 Vorstandsmitglied der Apothekerkammer.
  • Dr. Gabriele Röscheisen-Pfeifer, 58 Jahre, aus Oldenburg. Die Apothekerin wurde erstmals 2019 in den Vorstand gewählt.
  • Christine Kassube, 52 Jahre, angestellte Apothekerin aus Hannover, seit 2023 im Vorstand.

Neu im Vorstand dabei sind Silke Langer, 51 Jahre, aus Hude und der 31-jährige Tim Rüggeberg aus Lehrte.

In Niedersachsen bilden 80 Apothekerinnen und Apotheker die Kammerversammlung. Sie setzt sich aus 40 angestellten sowie 40 selbstständigen Apothekerinnen und Apothekern zusammen. Ein Hochschullehrer, der von der Technischen Universität Braunschweig benannt wird, ist als beratendes Mitglied beteiligt.

Apotheken sind unverzichtbar

„Das Strukturprinzip der freiberuflichen inhabergeführten Apotheke ist alternativlos. Nur so kann der bewährte Standard in der Arzneimittelversorgung aufrechterhalten werden“, erklärte Cathrin Burs vor der Kammerversammlung. Sie forderte, dass auch der Bundesgesundheitsminister die lokalen Apotheken stärken und nicht schwächen solle. „Unsere Apotheken bieten durch hochqualifiziertes Personal persönliche Dienstleistungen nah am Menschen.“

An die Delegierten appellierte Burs, trotz aller Widrigkeiten nicht den Mut zu verlieren: „Wir werden immer wieder gefordert sein, uns auf neue Wege einzulassen. Unsere Leistungen sind für die Gesundheit der Menschen unverzichtbar, und das wird auch so bleiben. Ich werde nicht müde, die Berufskolleginnen und Berufskollegen davon zu überzeugen, diesen bewährten Weg mitzugehen“, erklärte die wiedergewählte Präsidentin.

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