Beitragserhöhung

LAV-Mitglieder sollen 720 Euro mehr zahlen

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Berlin -

Beim Landesapothekerverband Niedersachsen (LAV) steht voraussichtlich eine Beitragserhöhung verbunden mit einer Einmalzahlung an. Vorstand und Delegiertenversammlung schlagen eine Pauschalzahlung von 720 Euro sowie eine Steigerung der Dynamisierungskomponente vor. Am 8. Dezember soll die Mitgliederversammlung darüber abstimmen.

Der LAV steht finanziell vor Herausforderungen: Ausgaben für Gedisa, insgesamt steigende Preise und das bei sinkenden Mitgliederzahlen. Der Vorstand hatte daher bereits im Februar in seiner Klausurtagung beschlossen, dass die Treuhand Hannover beauftragt, den LAV-Beitrag zu überprüfen.

Anfang Oktober präsentierte die Steuerberatungsgesellschaft im Haushaltsausschuss die Einnahmen- und Ausgabenprognose sowie unterschiedliche Modellrechnungen für eine Erhöhung des LAV-Beitrags.

Treuhand stellt Berechnungen vor

Der Haushaltsausschuss empfahl dem LAV-Vorstand in der Folge, die Mitgliedsbeiträge ab 2023 durch einen Pauschalzuschlag in Höhe von 720 Euro auf den Beitrag von 2022 zu erhöhen und die sogenannte Dynamisierungskomponente auf 3,5 Prozent anzuheben. Der Vorstand hat sich dieser Empfehlung in seiner Sitzung am 5. Oktober angeschlossen.

Treuhand-Generalbevollmächtigter Dr. Frank Diener hat das Modell in der Delegiertenversammlung des LAV am 9. November vorgestellt. Hier wurde einstimmig beschlossen, Haushaltsausschuss und Vorstand zu folgen und die geplante Erhöhung wiederum der Mitgliederversammlung vorzuschlagen. Das soll nun am 8. Dezember bei der Mitgliederversammlung geschehen. Die Treuhand wird zurr Erklärung der Berechnung ebenfalls teilnehmen.

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