Impfstoff: Wo bleibt der Nachschub?

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Auch aufgrund des fehlenden Impfstoffs war am Dienstag das Impfzentrum in der Arena-Halle in Treptow nur zwei Tage nach seiner Öffnung wieder geschlossen worden. Kalayci betonte, dass es erst am 4. Januar wieder den Betrieb aufnehmen werde. Die Impfungen in Berlin haben am Sonntag begonnen. In Treptow, dem mit 80 Impfkabinen größten Impfzentrum der Stadt, sollten zunächst die Mitarbeiter aus den Pflegeheimen geimpft werden.

Die Impfungen in Berlin haben am Sonntag begonnen. Mobile Impfteams waren in Senioren- und Pflegeheimen unterwegs. Am Nachmittag starteten die Impfungen in der Arena in Treptow, dem mit 80 Impfkabinen größten Impfzentrum der Stadt. Dort werden zunächst die Mitarbeiter aus den Pflegeheimen geimpft. „Die Impfungen durch die mobilen Impfteams in den Pflegeeinrichtungen sowie in Krankenhäusern laufen weiter“, teilte die Gesundheitsverwaltung mit. „Mehr Impfungen auch für weitere Personenkreise sind aufgrund der Menge des Impfstoffes aktuell nicht möglich.“ Aus diesem Grund seien auch die weiteren fünf Impfzentren in Berlin zwar startbereit, aber noch nicht in Betrieb.

In Halle/Saale waren am Dienstag nach Impfungen in Pflegeheimen die Bestände aufgebraucht. „Damit ist die erste Impfstofflieferung vollständig verimpft“, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). Eine weitere Lieferung soll am Mittwoch in der Saalestadt ankommen. Die Hälfte der 1950 Impfdosen soll anschließend wieder verteilt werden. Der Rest werde gelagert und in drei Wochen den Menschen gegeben, die bereits im ersten Durchlauf geimpft wurden. Hintergrund sei, dass der Impfschutz erst mit einer zweiten Impfung erreicht werde.

 

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