Abstimmung dauert an

Bayern in Notdienst-Verhandlungen

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Berlin -

Die Bayerische Landesapothekerkammer (BLAK) steht in Notdienstverhandlungen mit dem Gesundheitsministerium. Zuletzt meldeten sich mehrere Inhaber:innen bei der Kammer und forderten eine Reform, um den Druck auf den Dienstrhythmus zu mildern. Konkrete Ergebnisse gibt es aber noch nicht.

In Bayern dürfen notdiensthabende Apotheken nicht mehr als 15 Kilometer voneinander entfernt sein. Dadurch müssen Inhaber:innen mitunter alle neun Tage die Nacht in der Apotheke verbringen. Zuletzt forderte eine Gruppe von baden-württembergischen Grenz-Apotheker:innen, deren Notdienstkreis von München aus organisiert wird, dass der Radius erhöht werden müsse.

BLAK-Justiziar und stellvertretender Geschäftsführer Klaus Laskowski verweist auf laufende Verhandlungen. Die betroffenen Apotheker:innen sollten sich noch etwas gedulden und „die Abstimmungsergebnisse mit unserer Aufsicht“ abwarten. Details zum Abstimmungsprozess könne er nicht verraten.

„Aber wir haben weiterhin die Absicht, die Rahmenbedingungen für die Apotheken im Dialog mit unserem Ministerium so zu optimieren, dass in einem Konsens der Beteiligten sowohl die Belastung für die Apotheken deutlich entschärft wird, ohne dass andererseits die Arzneimittelversorgung für die Bevölkerung darunter unzumutbar leidet und sind dabei weiterhin optimistisch, mit unseren Lösungsansätzen auf die eine oder andere Art dort durchzudringen.“

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