Moderna: Langer Schutz, auch vor Varianten | APOTHEKE ADHOC
Studie zu Corona-Impfstoff

Moderna: Langer Schutz, auch vor Varianten

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Berlin -

Moderna hat neue Studienergebnisse vorgelegt, nach denen auch nach sechs Monaten ausreichend Antikörper vorhanden sind – auch gegen diverse besorgniserregende und zu beobachtende Varianten.

Getestet wurden die Seren von jeweils acht Freiwilligen aus drei Altersgruppen: 18 bis 55 Jahre, 55 bis 70 Jahre sowie 71 Jahre und älter. Vier Wochen nach der ersten Dosis sowie zwei Wochen, drei und sechs Monate nach der zweiten Dosis wurden Proben genommen. Die Mehrheit der doppelt Geimpften wiesen demnach über einen Zeitraum von 6 Monaten nachweisbare und funktionelle Antikörper gegen die Varianten Alpha, Beta, Gamma, Delta, Epsilon und Iota auf. Ab Tag 209 war demnach eine leichte Abnahme bei älteren Menschen zu beobachten, die bei den Varianten etwas stärker ausgeprägt war.

Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Science“ veröffentlicht. Die Daten ergänzen laut Hersteller andere aktuelle Beobachtungen aus der Praxis, die eine robuste Beständigkeit der klinischen Wirksamkeit des Covid-19-Impfstoffs belegten. Dies gelte auch für schwer zu behandelnde Bevölkerungsgruppen, wie Krebspatienten oder Menschen in Langzeitpflegeeinrichtungen.

„Wir freuen uns über diese neuen Daten. Sie zeigen, dass Personen, die mit zwei Impfstoffdosen des Covid-19-Impfstoffs von Moderna geimpft wurden, ihre Antikörper bis zu sechs Monate lang aufrechterhalten – auch gegen sogenannte besorgniserregende Varianten wie die Delta-Variante. Gemeinsam mit unseren Partnern sehen wir uns verpflichtet, Daten über den Covid-19-Impfstoff von Moderna zu sammeln und diese zu veröffentlichen, sobald sie verfügbar sind“, sagte CEO Stéphane Bancel. „Diese Daten untermauern die dauerhafte Wirksamkeit von 93 Prozent, die bei dem Covid-19-Impfstoff von Moderna nach sechs Monaten beobachtet wurde. Wir gehen davon aus, dass diese Daten, ebenso wie die wachsende Zahl von Belegen aus der Praxis, den Gesundheitsbehörden bei der Entscheidung helfen werden, wie und wann zusätzliche Auffrischungsdosen verabreicht werden sollten.“

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