Onkologika

Avastin-Biosimilar vor EU-Zulassung APOTHEKE ADHOC, 30.11.2017 13:02 Uhr

Berlin - Das erste Bevacizumab-Biosimilar erhält die Zulassungsempfehlung: Mvasi von Amgen könnte bald für die Behandlung verschiedener Krebsarten erhältlich sein.

Das Biosimilar zu Avastin (Bevacizumab, Roche) ist in den USA seit September auf dem Markt. Das Referenzprodukt wurde in der EU im Januar 2005 zugelassen. Mvasi könnte nun das erste in Europa zugelassene Biosimilar werden und in der Stärke 25 mg/ml als Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung auf den Markt kommen. Das Amgen-Produkt ist in Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit mit Avastin vergleichbar.

Bevacizumab ist ein monoklonaler Antikörper, der an den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF) bindet, der Schlüsselfaktor der Vaskulogenese und Angiogenese ist. Somit wird die Bindung von VEGF an seine Rezeptoren auf der Oberfläche des Endothels gehemmt. Die Neutralisierung der biologischen Aktivität von VEGF reduziert die Vaskularisierung von Tumoren, normalisiert das vorhandene Tumorgefäßsystem und inhibiert die Bildung neuer Tumorgefäßsysteme, wodurch das Tumorwachstum gehemmt wird. Der Angiogenesehemmer verhindert somit maßgeblich die Bildung neuer Blutgefäße, die den Tumor versorgen sollen.

Mvasi hat die Zulassungsempfehlung zur Behandlung von Dickdarm- oder Enddarmkarzinomen, Brustkrebs, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, Nierenzellkarzinom, epithelialem Eierstock-, Eileiter- oder primärem Peritonealkarzinom und Tumoren des Gebärmutterhalses erhalt

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