Avastin-Biosimilar erhält EU-Zulassung

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Berlin -

Erstes Bevacizumab-Biosimilar zugelassen: Mvasi (Amgen/Allergan) kann zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt werden. Möglich sind auch Kombinationen mit anderen Onkologika.

Mvasi hat die Zulassung für verschiedene Krebsarten erhalten. Grundlage sind Daten, die keine bedeutenden Abweichungen zwischen Referenzarzneimittel und Biosimilar in puncto Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität belegen. Das Biosimilar zu Avastin (Roche) kann beispielsweise zur Behandlung von Dickdarm- oder Enddarmkarzinomen, Brustkrebs, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, Nierenzellkarzinom, epithelialem Eierstock-, Eileiter- oder primärem Peritonealkarzinom und Tumoren des Gebärmutterhalses eingesetzt werden.

Bevacizumab kommt zusätzlich zu einer platinhaltigen Chemotherapie als First-Line-Therapie zur Behandlung von Erwachsenen mit inoperablem fortgeschrittenem, metastasiertem oder rezidivierendem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) zum Einsatz, ausgenommen sind Patienten mit vorwiegender Plattenepithel-Histologie. In Kombination mit Erlotinib ist das Arzneimittel zur First-Line-Behandlung von Erwachsenen mit inoperablem fortgeschrittenem, metastasiertem oder rezidivierendem nicht-kleinzelligem Nicht-Plattenepithel-Bronchialkarzinom mit Mutationen, die den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) aktivieren, indidziert.

Möglich sind außerdem Therapien in Kombination mit Interferon alfa-2a bei fortgeschrittenem und/oder metastasiertem Nierenzellkarzinom, in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel, Carboplatin und Gemcitabin und Paclitaxel, Topotecan oder pegyliertem liposomalem Doxorubicin bei Platin-sensitivem oder Platin-resistentem rezidiviertem epithelialem Ovarial-, Eileiter- oder primärem Peritonealkarzinom und in Kombination mit Paclitaxel und Cisplatin oder alternativ Paclitaxel und Topotecan bei persistierendem, rezidiviertem oder metastasiertem Zervixkarzinom.

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