Eliquis/Daklinza: Illegale Angebote

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Berlin - Wenn Arzneimittel die reguläre Lieferkette verlassen haben, sind sie nach Auffassung der Behörden nicht mehr verkehrsfähig. Aktuell wurden laut Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) Eliquis (Apixaban) und Daklinza (Daclatasvir) von einer nicht berechtigten Person zum Verkauf angeboten. Die Rückrufe der Woche.

Bristol-Myers Squibb (BMS) informiert in Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern darüber, dass Eliquis und Daklinza von einer nicht berechtigten Person zum Verkauf angeboten wurden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Packungen über illegale Distributionskanäle angeboten würden, so der Hersteller. Betroffen sind bei Eliquis die Chargen 4G80693 (2,5 mg, 200 Stück) und 4L76184 (2,5 mg, 60 Stück) sowie bei Daklinza die Chargen 4G80896 (60 mg, 28 Stück) und 4G80890 (20 mg, 28 Stück). Für Produkte, die über legale Vertriebskanäle bezogen wurden, bestünden bezüglich der pharmazeutischen Qualität keine Bedenken; eine Rücksendung sei nicht notwendig. Der Hersteller bittet Apotheken um Benachrichtigung über alle Angebote außerhalb der legalen Vertriebswege. Informationen und Fragen werden unter der Telefonnummer 0800 724 2410 entgegen genommen.

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