Schaun mer mal!

WM-Überlebenstipps für Fußballmuffel Silvia Meixner, 27.06.2018 13:57 Uhr

Berlin - Deutschland ist im Fußball-Fieber. Das grassiert natürlich auch in den Offizinen. Medizin gibt es dagegen keine. Und was machen eigentlich Menschen, denen Elfmeter, Abseits und Besserwisserei auf die Nerven gehen? Abtauchen, auswandern? Leiden oder bluffen? Hier sind die besten Tipps, wie man die WM übersteht, wenn man sich Null zu Null dafür interessiert.

Wenn alle Kollegen begeistert Fußball gucken und man selbst nicht, fühlt man sich schnell als Außenseiter. Das kann man ertragen oder kultivieren! Der wichtigste Tipp: In jeder gut sortierten Apotheke gibt es Ohrstöpsel. Am besten gleich drei Packungen kaufen. Wenn Sie keine neuen Freunde suchen und Ihren Intellekt unter Beweis stellen möchten, reicht das lässige Zitieren des Kabarettisten Volker Pispers: „Der Fußballer ist der Beweis, dass man es ohne ein Gramm Hirn zu einem Ferrari bringen kann!“

Vorsicht: Eignet sich nicht für die Kommunikation in der Kneipe oder beim Public Viewing. Und wenn die Kollegen gerade gebannt auf den Bildschirm starren, sollte man sich auf knappe Einschätzungen wie „Ecke!“ oder „Foul!“ beschränken. Auch der Beckenbauer-Satz „Schaun mer mal“ ist nie verkehrt. Dann sehen wir nämlich schon.

Wenn Sie sich nicht für das sinnlose Jagen erwachsener Menschen eines kleinen Balles interessieren, aber trotzdem keine Spaßbremse sein möchten: Mit diesen Sprüchen punkten Sie in der Offizin, obwohl Sie keine Ahnung von Fußball haben. Das machen die anderen auch nicht anders. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ ist ebenso geistreich wie „Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt“ (Marcel Reif) oder „Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken“ (Lothar Matthäus). Alles Klassiker der Expertenszene. Und wenn alle „Abseits!“ schreien, schreien Sie mit. Irgendeiner wird die schwierigen Regeln schon kennen.

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