Südwest-Charité: Unikliniken fusionieren

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Berlin - Im Südwesten soll durch die Fusion der Unikliniken Mannheim und Heidelberg ein Krankenhaus im Format der Berliner Charité entstehen. Das Haus mit über 3300 Betten soll das Herzstück eines neuen Gesundheitsnetzwerkes von Wissenschaftseinrichtungen und Universitätskliniken in der Rhein-Neckar-Region werden.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) lobte den entsprechenden Vorschlag aller Beteiligten am Freitag in Mannheim: „Das heute von der Region vorgelegte Konzept hat ein enormes Potenzial, das langfristig auch die Krankenversorgung auf höchstem Niveau sicherstellen und damit dem Patienten unmittelbar zugutekommen würde.“

Hinter dem Konzept steht eine noch zu gründende „Heidelberg Mannheim Health and Life Science Alliance“ mit den Unikliniken, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie und dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit.

Mit der engen Verzahnung von Gesundheitsversorgung, Forschung, Lehre und Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die Anwendung soll eine neue Leitindustrie begründet werden. Bislang gilt der Autobau als Leitindustrie im Südwesten.

Das Land hatte die Akteure aufgefordert, ihre Vorstellungen auszuarbeiten. Es würde bei einer Fusion die Trägerschaft für das Mannheimer Klinikum von der Kommune übernehmen. Entstehen würde ab 2022 ein Krankenhaus der Maximalversorgung samt Gesundheitsallianz, das national und international konkurrenzfähig sein soll.

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