Rettungseinsätze

ADAC-Hubschrauber flogen 50.000 Mal

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Die Rettungshubschrauber des ADAC haben im vergangenen Jahr mehr Einsätze geflogen als je zuvor. Knapp 50.000 Mal seien die Hubschrauber 2012 ausgerückt, teilte der ADAC mit. Das sei eine Steigerung von 4 Prozent gegenüber 2011. Damals seien es rund 47.000 Einsätze gewesen. Hauptursache für Flüge waren mit 49 Prozent internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen.

An zweiter Stelle folgten mit 15 Prozent Unfälle bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld. Neurologische Notfälle folgten mit 12,5 Prozent. Verkehrsunfälle waren die Ursache für jeden zehnten Einsatz.

Die mit Abstand meisten Luftrettungseinsätze (9600) gab es dem ADAC zufolge in Bayern. Danach folgten Rheinland-Pfalz mit 7200 und Nordrhein-Westfalen mit 6700 Flügen. Als Gründe für die Steigerung der Einsatzzahl sieht der ADAC veränderte Notarztstrukturen in den Flächenbundesländern und eine verbesserte Leitstellentechnik in einigen Gebieten.

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