Europameisterschaft

Fußballschauen in der Offizin erlaubt

, Uhr
Berlin -

Wer heute nach 18 Uhr in der Apotheke stehen muss, wird wenig Kundschaft haben. Und er muss sich etwas einfallen lassen, um das Spiel der deutsche Fußballnatzionalmannschaft gegen Nordirland trotzdem verfolgen zu können. Wer einen Fernseher in der Offizin hat, darf auch Fußball gucken – solange die normalen Abläufe in der Apotheke davon nicht beeinträchtigt werden.

Apotheker und ihre Teams können das Spiel bei der Arbeit nebenbei gucken, sofern der Apothekenbetrieb nicht gestört wird. Allerdings: Wegen der relativ hohen GEZ-Gebühren bei Publikumsverkehr haben vermutlich die wenigsten Apotheker einen Fernseher in der Offizin.

Anders sieht es im Notdienstzimmer aus. Da viele Spiele in Frankreich erst um 21 Uhr anfangen, werden wohl tatsächlich einige Pharmazeuten diese Partien vom Nachtdienstzimmern aus verfolgen. Ansonsten hilft nur: Sich gut stellen mit Fußball-desinteressierten Kollegen – und Schichten tauschen.

Ein Apotheker, der seine Mitarbeitern die EM-Spiele in seiner Apotheke verfolgen lässt, ist Dr. Roland Schmidt. Er und sein Team haben ohnehin viel mit den Fußballfans zu tun: Der Standort der Apotheke befindet sich nur 300 Meter von der größten Fanmeile Deutschlands entfernt. Schmidt hofft, dass die Deutschen sehr weit im Turnier kommen.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Lesen Sie auch
Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
Lieferdienst im Insolvenzverfahren
Mayd ist pleite
SPD-Minister verschlechtert Versorgung
Apotheker schaltet Anzeige gegen Apothekenreform
Mehr aus Ressort
Gesetz darf nicht Realität werden
„Lauterbach will die Apotheken abschaffen“
„Pandemische Notlage“ ausgenutzt
Betrug mit Corona-Tests: Fünf Jahre Haft
Diensthund erwischt Täter
Muffin fasst Apothekeneinbrecher

APOTHEKE ADHOC Debatte