Bunte empfiehlt Silberpuder aus der Apotheke

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Berlin - Die Beauty-Redaktion der Burda-Zeitschrift Bunte geht dem Mysterium Silberpuder auf den Grund. Derzeit erlebt das Metallpuder einen neuen Hype im Kosmetikbereich. Um eine einwandfreie Qualität und nur Partikel in Mikrogröße zu erhalten, verweist die Illustrierte auf den Kauf in der Apotheke des Vertrauens.

„Ob als Maske, loses Puder oder Zusatz in einer Tagescreme: Silberpuder ist der neueste Trend in Kosmetikprodukten und macht der guten alten Aktivkohle den Rang streitig“, heißt es in einem Beitrag. Das Puder soll demnach zu einem schönen Teint verhelfen und Unreinheiten bekämpfen. Doch sind die Wirkungen wirklich so vielversprechend? Die Bunte will ihre Leser aufklären.

Dafür werden zunächst Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten erläutert. „Silberpuder ist nichts anderes als reines Silber.“ Es werde unter anderem zur Desinfektion von Schnittwunden oder bei der Wundheilung verwendet. Die Wirkung des Metalls wird vereinfacht erklärt: Silber reagiere grundsätzlich auf Proteine in Bakterien. Durch diese Reaktion werde der Stoffwechsel gestört, was eine Vermehrung der Bakterien verhindere. Die Ionen verblieben auf der Hautoberfläche. Sie werden dort nicht resorbiert und bilden einen Film. Dieser zerstört die Zellstruktur der Bakterien.

Durch die antibakterielle Wirkung der Silber-Ionen werde die Haut desinfiziert und Unreinheiten könnten abschwellen. Dazu wird empfohlen, einfach ein wenig Silberpuder auf den Pickel zu geben. Dies hemme die Ausbreitung von Bakterien und helfe, aktiv den Pickel zu bekämpfen. Dass Silberpuder einen Einfluss auf den Teint besitzt, sieht die Bunte jedoch kritisch: „Neben der antibakteriellen Wirkung tut Silber eigentlich nichts für die Haut, was den Teint verbessern oder die Poren verkleinern könnte.“

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