Geplanter Trickbetrug

Apothekenmitarbeiterin stoppt Bargeldübergabe

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Berlin -

Eine Mitarbeiterin einer Apotheke in Nordhausen konnte einen Trickbetrug am vergangenen Mittwoch verhindern. Als eine Seniorin völlig aufgelöst die Offizin betrat und von einem „Schockanruf“ berichtete, rief die Angestellte sofort die Polizei. So konnte die Bargeldübergabe an die Betrüger abgewendet werden.

In einem sogenannten „Schockanruf“ wurde die ältere Dame aufgefordert, einen fünfstelligen Betrag in bar zu übergeben. Bei einem angeblichen Verkehrsunfall der eigenen Tochter sei eine Person getötet worden. Um die Schuld zu begleichen, solle die Seniorin sofort bezahlen.

Nach dem Anruf hob die Rentnerin den Betrag von ihrem Konto ab. Vor der Übergabe sei sie jedoch in die Apotheke in der Reichsstraße gegangen und habe einer Apothekenmitarbeiterin von dem Vorfall berichtet. Diese erkannte den Betrug und verständigte sofort die Polizei.

Die Kriminalpolizei sucht auch in einem weiteren Fall Zeugen zu einem Trickbetrug in Nordhausen. Am 25. Februar fiel eine 85-jährige Seniorin auf einen sogenannten „Schockanruf“ herein. Sie übergab gegen 21.30 Uhr einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen bis dato unbekannten Mann.

Die Polizei warnt erneut davor, sich auf derartige Anrufe und den damit verbundenen Forderungen einzugehen. Sollte ein derartiger Anruf eingehen:

  • sofort auflegen
  • im Zweifel bei der örtlich zuständigen Polizei melden
  • Unbekannten nie Bargeld aushändigen
  • am Telefon keine Auskunft über Vermögensverhältnisse erteilen
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