Neue Antazida-Kombi

Schwabe: Feigenkaktus gegen Sodbrennen

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Berlin -

Sodbrennen gehört zu den häufigen Beratungsthemen im Handverkauf. Für die Selbstmedikation stehen unterschiedliche Mittel zur Verfügung. Schwabe erweitert das Antazida-Sortiment nun um Refluthin. Zusätzlich zu Calcium- und Magnesiumcarbonat enthalten die Kautabletten Feigenkaktusextrakt.

Refluthin-Kautabletten sind ab Mitte September in der Apotheke verfügbar. Das Mittel setzt sich aus den Salzen Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat in Kombination mit Kaktusfeigenextrakt zusammen. Die Carbonate neutralisieren die Säure, der Feigenkaktusextrakt soll sich schützend auf die gereizte Magenschleimhaut legen. Die enthaltenen Polysaccaride bilden einen viskosen Film, der die Mucosa abdeckt und vor der aggressiven Salzsäure schützt.

Erhältlich sind die Kautabletten in zwei Geschmacksrichtungen: Minze und Frucht. Eingenommen werden kann das Mittel bis zu viermal täglich. Zugelassen ist Refluthin als Medizinprodukt zur Anwendung bei Sodbrennen ab zwölf Jahren. Es sind Packungsgrößen à 16 oder 48 Stück erhältlich. Wie bei allen Antazida muss auch bei Refluthin auf mögliche Interaktionen geachtet werden. Als Faustregel sollte immer ein Abstand von zwei Stunden zwischen der Einnahme eines Antazidums und anderen Arzneimitteln eingehalten werden. Besondere Vorsicht gilt bei gleichzeitiger Antibiotika-Einnahme.

Carbonate entwickeln beim Aufeinandertreffen mit Säure Kohlenstoffdioxid. Durch die vermehrte Magensäure kann es zu Völlegefühl und Blähungen kommen. Der Einsatz von Carbonatverbindungen in Antazida ist rückläufig. Verbindungen wie Aluminium- oder Magnesiumhydroxid führen nicht zur Gasentwicklung (Hydrotalcid, Magaldrat).

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