Bestellplattform

Aponow: Online-Auftrag ungefragt Julia Pradel, 10.06.2014 09:40 Uhr

Berlin - Patienten sollen in einigen Wochen in jeder Apotheke in Deutschland online Arzneimittel bestellen können – egal, ob die Apotheke einen Internetauftritt hat und will oder nicht. Möglich machen soll das die Bestellplattform Aponow, das neueste Projekt von Ordermed-Gründer Markus Bönig. Für seine „nationale Vorbestellplattform“ hat Bönig den Axel Springer Verlag ins Boot geholt.

Patienten können bei Aponow Medikamente bestellen. Anhand ihrer Postleitzahl erhalten sie eine Liste der umliegenden Apotheken und können ihre Wunschapotheke auswählen. Alle Apotheken werden Bönig zufolge in der Datenbank geführt. „Damit sind ab Ende Juni alle deutschen Apotheken schlagartig online“, so der Aponow-Chef.

Bei der Auflistung gibt es Präferenzen: Ordermed- und Pillentaxi-Apotheken werden automatisch ganz oben angezeigt. Aber auch andere Apotheken und Kooperationen können sich nach vorn arbeiten: Dafür wird eine monatliche Pauschale von 19,95 Euro fällig.

Den gleichen Betrag müssen Apotheken zahlen, wenn sie eigene Preise in das System einpflegen wollen. Dies muss händisch erfolgen, eine Tabelle kann aber aus der EDV exportiert und hochgeladen werden. Ohne eigene Angaben werden UVP oder AVP ausgegeben. Beide Zusatzleistungen zusammen – Top-Listung und Preismanagement – gibt es für 29,95 Euro im Monat. Ansonsten ist die Plattform für Apotheker kostenlos, ebenso für die Patienten. Die Finanzierung soll über die Industrie erfolgen, die auf Aponow Werbung schalten ka

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