Rechenzentrum

NARZ: Geschäftsführer geht, Graue will bleiben

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Berlin -

Beim Rechenzentrum NARZ/AVN geht Endes des Monats eine Ära zu Ende: Der langjährige Geschäftsführer Hanno Helmker geht in Rente. Noch länger im Amt und davon immer noch nicht müde ist Vorstandschef Dr. Jörn Graue. Er will sich im September erneut für drei Jahre wählen lassen.

Helmker ist als Geschäftsführer des NARZ sowie der Gesellschaft für Informations- und Datenverarbeitung (GfI) seit vielen Jahren für die Geschicke des Rechenzentrums mitverantwortlich. Eigentlich wollte sich der heute 82-Jährige schon vor einigen Jahren in den Ruhestand verabschieden.

Doch die geplante Nachfolgerregelung scheiterte, denn 2019 waren mit Peter Gröschl und Uwe Ennen gleich zwei Geschäftsführer von Bord gegangen, Helmker blieb vorerst alleiniger Geschäftsführer. Das änderte sich erst Ende 2020, als mit Marc Beushausen ein neuer zweiter Geschäftsführer berufen wurde. Dem Vernehmen nach soll er den Posten ab September alleine bekleiden. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Das NARZ selbst ist ein Verein, die Apothekerverbände im Stammgebiet entsenden Vertreter in den Verwaltungsrat. Vorsitzender des Vorstands ist Dr. Jörn Graue, der ebenfalls Vorsitzender des Hamburger Apothekervereins ist. Im September stehen beim NARZ Wahlen an. Und wie das Rechenzentrum auf Nachfrage bestätigte, will sich Graue erneut zur Wahl stellen. An Rente ist für den bald 89-Jährigen offenbar noch lange nicht zu denken.

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