Versandhandel

Otto beendet Lieferdienst Vitabote Alexander Müller, 13.01.2014 10:42 Uhr

Berlin - Der Arzneimittel-Lieferdienst Vitabote des Versandhändlers Otto ist Geschichte. Die Kooperation mit Hamburger Apotheken hat es nicht über die Stadtgrenzen hinaus geschafft, nach rund zwei Jahren wurde das Projekt nun eingestellt. Damit streicht nach dem Aus von Dedendo schon der zweite Lieferdienst die Segel.

Seit Anfang 2012 konnten Kunden beim Vitaboten online Arzneimittel bestellen und in einer der teilnehmenden Apotheken abholen oder sich bringen lassen. Für die Kunden war der Service kostenlos, die Apotheken mussten neben einer umsatzabhängigen Monatsgebühr pro Auftrag eine Provision zahlen. Von 15 Prozent des OTC-Umsatzes war die Rede sowie 3 Euro pro Rezept. Ob diese Konditionen in der Praxis tatsächlich verlangt wurden, wurde vom Konzern zuletzt nicht bestätigt.

Weil das Interesse sich bei Hamburgs Apotheken in Grenzen gehalten hatte, war der Vitabote Anfang 2012 mit Verspätung und zunächst nur zehn Teilnehmern gestartet. Bis Mitte des Jahres wollte man bei Otto mit der doppelten Anzahl zumindest die Hansestadt abgedeckt haben. Ein bundesweiter Rollout sollte folgen.

Die Apotheken sollten im Gegenzug von den Marketingaktivitäten des Versandhändlers profitieren, der auch das Online-Angebot betreute. Bei der Abwicklung der Zahlungen hatte der Konzern das Ausfallrisiko übernomm

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