Generikahersteller

Neuer POS-Chef bei Hexal

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Berlin -

Hexal hat das POS- und Trade-Marketing-Team ausgebaut. Der Generikakonzern hat eine neue Position für das POS-Projekt „S.T.A.R.-Apotheken“ geschaffen: Michael Ibsch leitet das Vertriebskonzept seit Mai.

Ibsch verantwortet das POS-Projekt, das seit April 2015 von dem externen Dienstleister POS-Beratern in ausgewählten Apotheken angeboten wird. Das Konzept wurde vom ehemaligen OTC-Chef Jan Tangermann initiiert, der seit September bei Sandoz als Head Sales & Commercial Excellence für Westeuropa tätig ist.

Ibsch kommt von Novartis. Knapp drei Jahre war der 45-Jährige für den schweizerischen Konzern als Head of Customer Marketing & Category Management tätig. Der Wirtschaftswissenschaftler bringt fast 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb und Trade Marketing mit. Zuvor war er für Lorenz/Bahlsen (Chrunchips, Naturals, Nicknacks) im strategischen Vertrieb tätig und leitete für Mars Petcare (Cesar, Frolic, Kitekat) das Category Management. Zudem war er bei Campari und Mast-Jägermeister tätig.

Mit den „S.T.A.R.-Apotheken“ will der Holzkirchener Hersteller vor allem PTA gewinnen. Die vier Buchstaben stehen für Service, Training, Aktion und Resultate. Die POS-Berater schulen die Beratungskompetenz der Teams innerhalb von drei Jahren. Der Hexal-Außendienst besucht die Apotheken aber weiter.

Die teilnehmenden Apotheken werden in verschiedenen Therapiefeldern analog zu den Produkten des Konzerns geschult und erhalten außerdem eine Umfeld-Analyse. Zu den Themenschwerpunkten gehören die Bereiche Gedächtnis, Osteoporose und Allergie, Magen-Darm sowie Schmerz und Erkältung.

Die POS-Berater gibt es seit 2012. Die Firma entstand aus der Agentur Die Jäger von Röckersbühl von Gründer Martin Dess heraus, der sich in der Branche mit seinen Abverkaufskonzepten für Bionorica einen Namen gemacht hat. Der Werbeprofi bietet Ärzten und Apotheken zudem das iPad-Abo Marpinion an.

Hexal ist mit einem Umsatz von rund 300 Millionen Euro auf Basis der Apothekenverkaufspreise (AVP) unter dem Top-5 im OTC-Bereich. Die Schwesterfirma 1A Pharma liegt bei rund 65 Millionen Euro.

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