Feuer auf Bayer-Dach in Bitterfeld

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Bitterfeld-Wolfen - Beim Pharmariesen Bayer in Bitterfeld-Wolfen hat es am Freitag gebrannt. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, brannten auf einem Gebäude Dachpappen. Die Werksfeuerwehr habe die Flammen schnell unter Kontrolle bringen können.

Nach ersten Erkenntnissen explodierte auf dem Dach des Bayer-Werks kurz nach 12 Uhr zwei Propangasflaschen. Das Unglück passierte während Dacharbeiten im Gange waren. Die Arbeiter konnten den Unglücksort schnell genug verlassen, verletzt wurde nach aktuellem Stand daher niemand. Auch eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe den Behörden zufolge nicht. Jedoch wurde den Anwohnern geraten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Flammen gelangten durch das Dach in das oberste Stockwerk. Die durch den Brand entstehende Rauchwolke auf dem Dach des Hochregallagers war kilometerweit zu sehen. Die benachbarte Produktionsstätte musste evakuiert werden. Die Stadtverwaltung dankte besonders der Freiwilligen Feuerwehr Bitterfeld für ihr schnelles Eingreifen. Auch Feuerwehrmänner der Securitas Werkswehr waren im Einsatz, sodass der Brand bereits nach einer halben Stunde gelöscht wurde. Mittlerweile sind die Arbeiter wieder in das Gebäude zurückgekehrt, die Produktion sei durch den Brand nicht weiter beeinträchtigt worden, teilte Bayer mit.

Das Bitterfelder Bayer-Werk ist seit August 1995 in Betrieb. Auf dem 53 Hektar großen Gelände werden aktuell 850 Mitarbeiter beschäftigt, insgesamt 750 Millionen Euro wurden in den Standort in der strukturschwachen Region investiert. Es entstanden unter anderem Produktionsstätten für Methylcellulose, Lackharze, Ionenaustauscher und verschreibungsfreie Medikamente. Nach eigenen Angaben fertigte das Unternehmen dort bisher etwa 135 Milliarden Tabletten.

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