„Life Design“

FAZ startet Gesundheitsmagazin APOTHEKE ADHOC, 23.02.2018 12:36 Uhr

Berlin - Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) startet ein eigenes Gesundheitsmagazin. Die Beilage trägt den Namen „Life Design“ und soll im März und November erscheinen. Der Verlag will das „Megathema Gesundheit konsequent positiv“ angehen.

Das Magazin bietet schwerpunktmäßig Themen rund um Prävention, Ernährung und Bewegung mit „frischem, anspruchsvollem Editorial Design“. Um Anzeigenkunden wirbt der Verlag mit Daten der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA). Demnach zählt die FAS-Leserschaft mehr zur OTC-Kerngruppe als die von Süddeutscher Zeitung, Zeit und Spiegel. Die FAS-Leser seien „besonders OTC-affin und verwenden regelmäßig rezeptfreie Medikamente“. Dazu legten sie eine überdurchschnittliche Ausgabebereitschaft für Produkte und Services rund um Gesundheit und Wellness an den Tag. Eine ganzseitige Anzeige kann ab 17.500 Euro gebucht werden.

Die erste Ausgabe soll im Zeichen des beginnenden Frühlings stehen. Dazu gibt es unter anderem Beiträge, die sich mit Pollen und Hormonen auseinandersetzen sowie Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit. Auch das Dauerthema Abnehmen wird behandelt: Mit Ernährungsplanung lasse sich viel erreichen, ohne zu hungern, so die Ankündigung. Außerdem verspricht die FAS einen „Blick in die Reiseapotheke von Reise-Profis“, der schnelle Hilfe für Verdauungsprobleme und Durchfälle im Urlaub aufzeigen soll, Tipps für Pflege und Schutz der Haut im Frühjahr und wirksame Entspannungsmethoden gegen den Stress.

Gesundheitsmagazine sind seit geraumer Zeit im Trend, fast alle großen Verlage haben sich in den vergangenen Jahren mal mehr, mal weniger erfolgreich an ihnen versucht. Ein Quotenhit war dem Stern gelungen. Nachdem der populäre Fernseharzt Eckart von Hirschhausen als Chefreporter des hauseigenen Gesundheitsmagazins „Gesund leben“ gewonnen werden konnte, ging das 5 Euro teure Heft weg wie geschnitten Brot. Die Auflage von 200.000 Exemplaren war nach einer Woche ausverkauft, 90.000 Exemplare mussten nachbestellt werden.

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