Boson: Probleme bei dm – und erste Fälschungen

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Berlin - Die Drogeriemarktkette dm war einer der ersten Händler, die Laientest angekündigt haben. Eigentlich sollte es am 9. März losgehen, dann wurde der Start auf heute verschoben. Über die Internetseite teilt das Unternehmen nun mit, dass der Boson-Test nicht verfügbar sei. Der Hersteller sieht kein Verschulden bei der Auslieferung.

dm wollte „voraussichtlich“ ab heute die Hotgen-Tests für die Eigenanwendung im Sortiment haben. Auf der Internetseite findet sich dazu kein Hinweis mehr. Der Boson-Test wird zwar auf der Startseite beworben: „Corona Selbsttest: bald wieder bei dm erhältlich“, heißt es. Aber: „Die ersten Mengen der Corona-Selbsttests sind leider in unserem Onlineshop nicht mehr verfügbar.“ Es werde intensiv daran gearbeitet, die Produktverfügbarkeit sicherzustellen und weitere Selbsttests anzubieten. Die Boson-Tests der österreichischen Firma Technomed sollen laut dm ohnehin nur online erhältlich sein.

Am Dienstag hatte der für Beschaffung zuständige Geschäftsführer Sebastian Bayer mitgeteilt, dass der Boson-Test ab kommender Woche verfügbar sei. Es habe „Verzögerungen bei der Zulieferung“ gegeben, erklärte er. Technomed-Geschäftsführer Moritz Bubik weist dies zurück: „Wir haben keine Verzögerungen bei der Auslieferung und halten unseren Lieferplan ein.“ Dieser beinhalte ein Zeitfenster von mehreren Tagen, da man beispielsweise nicht vorhersehen könne, wie lange der Zoll für die Prüfung benötige. Die Produkte stammten aus China und wegen des internationalen Warenverkehrs könne es sieben Tage benötigen, bis die Tests in Deutschland ankämen. „Ich gehe davon aus, dass sie heute oder morgen ankommen.“

Bubik weist Gerüchte zurück, die Gründe für die Verzögerungen seien Mängel bei der Produktdeklaration. Die Verpackungen seien mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) abgestimmt. „Leider gibt es einige Fälle an Produktfälschungen.“ So würden die Produkte professionell umetikettiert. „Gegen diese Anbieter gehen wir bereits rechtlich vor und haben dies den Marktüberwachungsbehörden zur Anzeige gebracht.“

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