Österreich

Apothekersohn baut Online-Shop

, Uhr
Berlin -

Pharmaziestudium, Wehrdienst und Versandgeschäft: Ivo Rothlauer hatte im vergangenen Jahr gleich mehrere Baustellen. Der Apothekersohn aus Graz hat seinen Vater bei der Planung des neuen Internetauftritts unterstützt. Der Shop Valsona ist seit dem 17. September online.

Österreichische Apotheken dürfen seit Ende Juni OTC-Präparate versenden. Rothlauer hatte mit Hochdruck an dem Webshop gearbeitet. Der 19-Jährige hatte sich Unterstützung bei einem Programmierer geholt. „Ohne Studium hat man bei der Software wenig Ahnung“, sagt er. Den Aufbau der Internetseite hat der Student selbst verantwortet. Der Name Valsona sei aus einem Bauchgefühl heraus entstanden.

Mit dem Ergebnis ist Rothlauer zufrieden. Der Shop richte sich an Kunden im deutschsprachigen Raum, sagt der Student im dritten Semester. Beim Probelauf habe sich gezeigt, dass hauptsächlich deutsche Verbraucher Ware bei Valsona einkauften. Dazu zählten Marken wie Apozema und Dr. Böhm (beides Apomedica). Außerdem werden Nahrungsergänzungsmittel der Pharmazeutischen Arbeitsgemeinschaft Rat & Tat vertrieben, bei denen auch Veit Rothlauer Mitglied ist. Diese Produkte seien in Deutschland schwieriger erhältlich, sagt sein Sohn.

Parallel zum Studium arbeitet er im Versandgeschäft der Rothlauer Apotheke. Pro Tag werden derzeit rund 3000 Zugriffe gezählt. Seit dem Beginn des Onlinehandels gab es 25 Bestellungen. Die Pakete werden von Rothlauer und Mitarbeitern verpackt. Derzeit würden etwa fünf Minuten benötigt, bis eine Bestellung fertig zum Versand sei.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Fragenkatalog der Professoren
Biontech gibt Antworten»
Zulassung für Corona-Medikament
EMA empfiehlt Paxlovid»
Bestellung ab kommender Woche möglich
Abda: Apotheken impfen ab 8. Februar»
162 Millionen Impfungen, 205 Millionen Impfnachweise
Zertifikate-Chaos: Erfahrung aus dem HV»