Generikamogul Sherman: War es Mord?

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Berlin - Wende im Fall um den Tod des kanadischen Generikamoguls Barry Sherman und seiner Frau Honey. Das Ehepaar war am 15. Dezember tot in seiner Villa in Toronto gefunden worden. Zuerst gingen die Ermittler von erweitertem Suizid aus. Jetzt glauben sie, dass die beiden Opfer eines Mordes wurden.

Sherman war eine erfolgreiche Persönlichkeit im internationalen Generikageschäft, er gehörte zu den wohlhabendsten Kanadiern. Das Forbes Magazine schätzte sein Vermögen auf umgerechnet rund vier Milliarden Euro. Mit dem von ihm in den 60er-Jahren aufgebauten Generikahersteller Apotex, der Nummer 7 weltweit, hatte er Milliarden verdient. Außerdem hielt er ein Drittel der Aktien des Konkurrenten Barr Laboratories, der als erster Hersteller ein Generikum von Lillys Antidepressivum Prozac (Fluoxetin) auf den Markt brachte.

Barry und Honey Sherman führten eine glückliche Ehe, galten als großzügig und spendeten gern für Menschen, die es nicht so gut getroffen hatte wie sie. Die Polizei ging anfangs davon aus, dass der Milliardär zuerst seine Frau und dann sich getötet hatte. Die vier Kinder und Freunde des Ehepaares glaubten jedoch nicht an die Selbstmordtheorie.

Die privat engagierten Ermittler fanden nun heraus, dass das Paar wohl ermordet wurde, mehrere Täter sollen beteiligt gewesen sein. Gefunden wurden die Toten von ihrem Immobilienmakler. Als er sie Mitte Dezember fand, saßen die beiden in der Nähe des Indoor-Pools der Villa auf dem Fußboden. Beide sollen jeweils einen Ledergürtel um den Hals geschlungen gehabt haben, sie waren damit am Geländer des Pools befestigt.

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