Wegen Delta-Variante: RKI erhöht Impfquote

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So hätten sowohl bei den Jüngeren als auch bei den Älteren knapp 70 Prozent der befragten Menschen, die noch nicht geimpft waren, angegeben, sich „auf jeden Fall“ oder „eher“ gegen Corona impfen zu lassen.

Aktuell sind offiziellen Angaben zufolge unter den Menschen ab 60 Jahren 65,1 Prozent vollständig geimpft. Bei den 18- bis 59-Jährigen sind es 36,6 Prozent. Insgesamt haben bislang 56,5 Prozent der Menschen in Deutschland eine erste Impfdosis erhalten, 38,9 Prozent sind vollständig geimpft. Es sei nun wichtig, dass es genug Kapazitäten gebe, um die verfügbaren Dosen zu verimpfen und dass es nicht zu Verzögerungen beispielsweise durch die Sommerferien komme, hieß es.

Sollten die Impfquoten bei den 12- bis 59­Jährigen bei 75 Prozent oder gar 65 Prozent stagnieren und gleichzeitig eine komplette Öffnung stattfinden, würde sich das auf die Belegung der Intensivbetten auswirken. „Je niedriger im Herbst die erreichten Impfquoten sind, desto weniger sind bei Dominanz der Delta­Variante die Basishygienemaßnahmen ausreichend und weitere kontaktreduzierende Maßnahmen wären notwendig.“ Um die angestrebten Impfziele zu erreichen, sollte der Sommer „daher dringend genutzt werden“.

Um die Impfquoten zu erreichen, sollten insbesondere junge Erwachsene weiter über die Impfung aufgeklärt werden. Gerade in dieser Altersgruppe gebe es noch einen größeren Anteil an Unentschlossenen.

In den Modellszenarien des RKI wurde unter anderem der Einfluss der Impfquote auf die Covid-19-Inzidenz und auf die Intensivbettenbelegung bis Frühjahr 2022 simuliert. „Diese Szenarien sind keine exakten Prognosen, sondern eine Abschätzung des Einflusses der Maßnahmen auf das Infektionsgeschehen“, heißt es in der Analyse.

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