Apothekenreform im Bundestag

Fixum-Verordnung: Preis lobt Warken

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Berlin -

„Endlich ist die Apothekenreform im Bundestag. Es ist höchste Zeit, dass sich auch die Bundestagsabgeordneten mit der wirtschaftlichen Situation beschäftigen“, kommentiert Abda-Präsident Thomas Preis die 1. Lesung zum Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG).

„Mit Blick auf 13 Jahre Honorarstillstand in unseren Apotheken geht das Apothekensterben ungebremst weiter – alle 20 Stunden muss inzwischen eine Apotheke für immer schließen. Die Wege für unsere Patientinnen und Patienten werden damit immer weiter und komplizierter“, so Preis. „Es ist daher sehr gut nachzuvollziehen, dass die Regierungsfraktionen in ihrem Koalitionsvertrag eine wirtschaftliche Stärkung aller Apotheken angekündigt haben.“

Die Ankündigungen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die Erhöhung des Apothekenhonorars per Verordnung zu regeln, bewertet der Abda-Präsident positiv: „Bislang hat die Bundesregierung die Ankündigungen zur Apothekenstärkung leider nicht umgesetzt – auch deswegen werden wir in den kommenden Wochen verstärkt für eine wirtschaftliche Stabilisierung der Apotheken protestieren.“

Dass Warken und andere wichtige Vertreterinnen und Vertreter der Regierungsfraktionen am heutigen Freitag im Bundestag nun sehr konkret eine Anpassung unseres Fixhonorars per Verordnung versprochen haben, begrüße man daher sehr. „Mit unseren Protesten wollen wir die Bundesregierung bei diesem Vorhaben bestärken und ihr auch in der Argumentation gegen politische Widerstände den Rücken stärken.“

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