Augentropfen

Verwendbarkeitsdatum: Ein Grund zu meckern APOTHEKE ADHOC, 12.01.2018 13:33 Uhr

Berlin - Wenn Kunden aus irgendeinem Grund unzufrieden mit gekauften Arzneimitteln aus der Apotheke sind, melden sie sich nicht nur in der Offizin. Ein aktueller Fall aus Dorsten zeigt, dass die Patienten auch gerne Lokalmedien mit ins Boot holen und den Sachverhalt so für ein größeres Publikum zugänglich machen.

Wie aus dem Bericht der „Dorstener Zeitung“ zu entnehmen ist, hat sich Axel Wolters am 2. Januar diesen Jahres Augentropfen aus der Holzwarth-Apotheke in Dorsten gekauft, da diese im Angebot für 14,90 Euro waren. Sonst gebe er 22 Euro für das Präparat aus. Als er zu Hause ankam stellte er fest, dass die Tropfen lediglich bis zum April 2018 verwendet werden durften.

Wolters beschwerte sich telefonisch bei der Apotheke. „Da sei wohl ein Irrtum passiert“, bekam er zu hören. Dem Bericht zufolge wollte man einen Fahrer losschicken, der das Arzneimittel mit dem kurzen Verfall abholte. Stattdessen sagte er, dass er sein Ersatz-Präparat am 5. Januar selbst abholen möchte.

An dem Tag seien aber keine Augentropfen der gekauften Marke mit längerem Verfallsdatum verfügbar gewesen. „Stattdessen habe man einen gleichwertigen Ersatz einer anderen Marke empfohlen“, heißt es. Der Kunde nahm die neuen Tropfen mit, doch das Problem war damit längst nicht gelö

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