Corona-Verstöße

Illegale Party in Apotheke

, , Uhr
Berlin -

Die Risiken und Nebenwirkungen waren hier offensichtlich: Ausgerechnet in einer Apotheke hat das Düsseldorfer Ordnungsamt eine Party nach Feierabend aufgelöst. Den Beteiligten droht eine Geldstrafe.

Wie die Stadt berichtete, hatte es am Vorabend gegen 20 Uhr Beschwerden von Nachbarn gegeben. Als die Einsatzkräfte eintrafen, erwischten sie acht Menschen, die in der Apotheke ohne Masken feierten. „Die Party wurde aufgelöst und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet“, so die Stadt. Der Einsatz sei nach 45 Minuten beendet gewesen, sagte ein Sprecher.

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes würden „gar nicht selten“ private Feiern auflösen, sagte er. Eine Party in einer Apotheke habe es aber noch nicht gegeben. Jetzt werde ein Verfahren eingeleitet und die Beteiligten könnten sich äußern. Dem Initiator drohe eine Geldstrafe von 500 Euro, den Gästen 250 Euro.

 

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Lesen Sie auch
Mehr zum Thema
Hohe Mieten und wenig Laufkundschaft
Center-Apotheke: „Ab sofort geschlossen“ »
Duale Ausbildung würde besseren Überblick verschaffen
PTA: In der Schule lernt man nur Theorie »
Mehr aus Ressort

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
37,6 Millionen Euro in Cannabis
Tabakhersteller steigt bei Sanity ein»
Forderungen müssen angemeldet werden
Beragena: Apotheken als Insolvenzgläubiger»
Augentropfen mit Farbstoff
Dr. Theiss macht Augen blau»
EU-Kommission sichert 10.000 Einheiten
Affenpocken: Was kann Tecovirimat?»
Stada-Produkt in EU zugelassen
Kinpeygo: Budesonid gegen Nephropathie»
Limit für geringfügige Beschäftigung erhöht
Minijob: 70 Euro mehr verdienen»
A-Ausgabe Oktober
90 Seconds of my life»
Kompetenter Begleiter für alle Leser:innen ab 60
my life Senioren»
Das Kindermagazin der my life Familie
Platsch»
Debatte geht in die nächste Runde
EMA befürwortet Biosimilar-Austausch»
Jede Verordnungszeile einzeln
Mehrfachverordnungen: Wie wird beliefert?»
Was wird von der Kasse erstattet
Retaxgefahr: Sprechstundenbedarf auf Rezept»