Janssen: Software zeigt falschen Preis

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Berlin - Apotheken müssen bei der Abrechnung der Covid-19-Impfstoffe auf die korrekten Preise und Zeiten achten. Die Apothekensoftware soll erst zum 1. Juni angepasst werden. Insbesondere für die Vakzine von Johnson & Johnson (J&J) gilt ein anderer Preis als dargestellt.

Apotheken wird in ihrer Software ein falscher Abrechnungspreis von Janssen angezeigt. Diese sollen bei der Bedruckung der Rezepte darauf achten, dass sie bis Ende Mai für Janssen die PZN 17377648 und den Preis – also die Anzahl der Vials x 21,28 Euro brutto – angeben. Als Begründung heißt es, dass der Impfstoff von den Großhändlern nicht noch tiefgekühlt werden muss, sondern bereits ab der Auslieferung aus dem Zentrallager bei 2 bis 8° C auftaut. Deshalb wird der gleiche Preis wie bei Vaxzevria von AstraZeneca angegeben.

In der Software wird zudem noch die zeitliche Einstufung bis zum 9. Mai beziehungsweise ab dem 10. Mai angezeigt. Apotheken sollen sich mit der Bedruckung der Rezepte noch Zeit lassen, da die ABDATA zum 1. Juni eine Äderung vornehmen wird. Die Verordnungen sollen deshalb erst im Juni bedruckt werden.

Ab dem 31. Mai soll für alle Covid-19-Impfstoffe der Preis 17,59 Euro brutto pro Vial gelten. Für die Bedruckung gelten folgende PZN:

  • Vaxzevria 17377625
  • Comirnaty 17377588
  • Janssen 17377648

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