Apotheken-Eröffnung

Erster Kommissionierer im Ort verzückt Kunden Silvia Meixner, 10.01.2018 14:09 Uhr

Berlin - Apothekensterben? Die Zahlen sind alarmierend, in den vergangenen Monaten mussten viele schließen. Nicht in Rahden. Ein Beispiel, das Mut macht. Gerade hat Apothekerin Kerstin Blaue ihre Vital Apotheke eröffnet. Gründen statt Jammern. Ihre Devise lautet: Selbstständigkeit macht Spaß.

Viele Apotheker sehen voll Sorge in die Zukunft. Die aktuellen Zahlen sorgen nicht für gute Laune in der Branche. Die Zahl der Apotheken in Deutschland nimmt weiter ab und ist seit Anfang 2009 von einem Höchststand von 21.602 auf 20.023 Ende 2016 zurückgegangen. Das ist der niedrigste Stand seit den frühen 1990er Jahren.

In Rahden herrscht trotzdem gute Laune. Monatelange Arbeit haben sie und ihr Team in die Planung im Neubau eines Ärztehauses in Nordrhein-Westfalen gesteckt. Und immer wieder den aktuellen Zwischenstand auf Facebook bekanntgegeben. „Technik, die begeistert!“, postete Blaue zum Beispiel nach Eintreffen des Kommissionierers. Und einen Namen braucht er auch noch. James oder Karl haben Facebook-Freunde vorgeschlagen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Es gibt derzeit wichtigere Probleme. „Noch läuft nicht alles rund“, sagt die Apothekerin. Aber der größte Stress ist vorüber. Derzeit wird noch vor der Apotheke gepflastert, der Wasserschaden in der Vorweihnachtszeit im Büro über der Apotheke ist beseitigt. Das neue Team findet gerade seinen Rhythmus. „Alle Prozesse müssen abgestimmt werden, das ist noch nicht ausgeklügelt.

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