Heute 20 Uhr: APOTHEKE ADHOC Webinar

Dermanostic: Virtueller Verordner für Apotheken

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Berlin -

Apothekenangestellte erleben es immer wieder: Kund:innen kommen mit einem Hautausschlag in die Offizin und fragen um Rat. Wenn medizinische Hilfe nötig ist, können Apotheken an Dermanostic verweisen. Der Düsseldorfer Telemedizin-Anbieter ist auf Dermatologie spezialisiert. Mitgründerin Dr. Alice Martin erklärt heute (9. Mai) ab 20 Uhr im APOTHEKE ADHOC Webinar, welche Vorteile Apotheken von einer Partnerschaft haben. Hier geht es zur Anmeldung für das kostenfreie E-Learning.

Dermanostic baut das Netz an Partnerapotheken aus. Der Telemedizin-Anbieter aus dem Bereich Dermatologie will ein virtueller Verordner für Vor-Ort-Apotheken sein. Alle Apotheken, die bei Google angemeldet seien, seien bei Dermanostic gelistet, sagt Martin. „Die Patienten entscheiden, welche Apotheke das Rezept erhalten soll.“ Bevor die Verordnung auf dem Postweg zur Apotheke gelangt, verschickt Dermanostic eine Kopie und Informationen über das Unternehmen dorthin. Wenn das Fax in der Apotheke angekommen sei, werde die Patient:in informiert. Auf Wunsch werde die Verordnung auch zur Patient:in nach Hause geschickt.

Rezept für Partner-Apotheken

Wenn Fragen zu einer Hauterkrankung in einer Partnerapotheke aufkommen, können Angestellte ihren Kund:innen direkt weiterleiten. Dermanostic stellt den Partnern einen Code zur Verfügung. Davon können die Apotheken profitieren, denn eine spätere Rezeptabwicklung erfolgt womöglich direkt in dieser Stammapotheke. Die Diagnose erhalten die Patient:innen in spätestens 24 Stunden.

Wenn nötig, wird ein Privatrezept ausgestellt. „Wir verschreiben viel Hautpflege und Kosmetik“, sagt Martin. Bei allen Akne- und Neurodermitis-Patient:innen werde immer eine kosmetische Pflege dazu empfohlen – natürlich aus der Apotheke. Die Produktwahl hänge von der Patient:in ab. Zudem erhalten Patient:innen einen Arztbrief mit Diagnose und Therapieempfehlung.

Die zwölf teilnehmenden Hautärzt:innen seien auf Telemedizin spezialisiert. Jede Mediziner:in könne zwischen 200 und 250 Patient:innen pro Tag behandeln. Das liege an den sogenannten Blickdiagnosen. Dabei entfalle beispielsweise Small-Talk. „Der Arzt konzentriert sich auf die Diagnose und die Therapie.“ Studien zeigten, dass die meisten Hauterkrankungen sogenannte Blickdiagnosen seien. Eine Ärzt:in könne mit wenigen Fragen und einem kurzen Blick auf die Hautveränderung bereits eine Diagnose stellen.

Alle Fachärzt:innen seien in Deutschland zugelassen und müssten eine Aufnahmeprüfung bestehen, bevor sie bei Dermanostic ins Team aufgenommen würden. Bei dem Angebot handele es sich um eine „Ergänzungsleistung zum persönlichen Arztbesuch“. Pro Fall werden 25 Euro fällig. Die meisten privaten Krankenversicherungen übernehmen Dermnaostic zufolge die Kosten, mit den gesetzlichen Krankenkassen sei man in Gesprächen.

Heute ab 20 Uhr im APOTHEKE ADHOC Webinar: „Akutfall Hauterkrankung. Ärztliche Soforthilfe in der Apotheke“.

APOTHEKE ADHOC Webinar ist das kostenlose E-Learning-Angebot für Apotheken-Teams – powered by APOTHEKE ADHOC. Die Registrierung ist 24/7 unter webinar.apotheke-adhoc.de möglich.

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