Pharmaziestudenten

Warum der BPhD die Rx-VV-Petition nicht unterstützt Tobias Lau, 21.02.2019 15:11 Uhr

Für Georgi krankt die dringend nötige Diskussion über die berufspolitischen Weichenstellungen an einer Verengung des Blickfelds. „Seit zweieinhalb Jahren diskutieren wir jetzt über das Rx-Versandverbot. Allerdings kann es doch nicht sein, dass all die Apotheken nur wegen des Arzneimittelversands aus dem Ausland schließen“, sagt er. Viel dringendere Probleme seien der Nachfolgermangel, wegen dem vor allem auf dem Land viele Apotheken schließen, der Bürokratieaufwand, der solche Ausmaße angenommen habe, dass er zu viel Arbeitskraft binde, oder aber das Honorarsystem, das seit Jahren einer Aktualisierung bedürfe. „Da würde ich viel eher Punkte sehen, über die man diskutieren sollte.“

Für besonders zielführend hält er auch Bühlers Vorgehensweise nicht, über eine Petition politisch Einfluss zu nehmen. „Ich kann mich erinnern, dass ich damals auch die Petition von Herrn Redmann unterzeichnet habe. Aber schon die hatte ja nicht ausgereicht, um irgendetwas zu bewirken.“ Eine wichtigere Funktion hat die Petition für ihn als Stimmungsbild aus dem Apothekenlager. „Rund 160.000 Menschen arbeiten in Apotheken. Schon bei der Petition von Herrn Redmann wurde gesagt, es müsste ja nur ein Drittel des Apothekenpersonals unterzeichnen, damit man das schafft. Und dann lief es trotzdem so schleppend.“

Die Frage sei nun, wie es mit Bühlers Petiton weitergeht. „Jetzt wird sich auch zeigen, was die Entwicklungen des letzten halben Jahres in den Köpfen der Apotheker gebracht haben. Vielleicht geht es dieses Mal noch schleppender, weil sich die Leute denken, dass sie ja schon einmal unterschrieben haben und es nichts gebracht hat. Vielleicht geht es aber auch schneller, da nun gesehen wurde, in welche Richtung die Diskussion mit dem Minister geht.“ Außerdem müsse man darauf achten, welche Botschaft man mit der Petition aussendet. „Sonst denken die Menschen noch, die Apotheker wären rückwärtsgewandt.“

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