Ostafrika

Pilotprojekt: DHL liefert Arzneimittel per Drohne APOTHEKE ADHOC, 04.10.2018 14:34 Uhr

Mehr als 180 mal war die Medikamentendrohne im Corporate Design von DHL dazu gestartet und wieder gelandet, beides senkrecht. Neben einer kleinen Landefläche benötigt das gelbe Fluggerät „kaum Infrastruktur“ und kann für den Rückflug zusätzlich mit Blut- und Laborproben beladen werden. Rund vier Kilogramm Last kann es verpackt in einer Styroporbox aufnehmen und mit 130 km/h durch den Himmel befördern.

Damit könne das Drohnensystem in Zukunft nicht nur die Probleme der Arzneimittelversorgung in der Region lösen, vielmehr habe sie das Potenzial, zur Verhinderung weltweiter Krisen beizutragen. So ließe sich die Ausbreitung von Viruserkrankungen wie Ebola frühzeitig bekämpfen. Das Projekt könne „ein Eisbrecher für Tansania, vielleicht für ganz Afrika sein“, um den allgemeinen Zugang zu lebensrettenden Medikamenten zu gewährleisten, so ein lokaler Verantwortlicher.

Auch in Deutschland dürfte das Projekt von so manchem Logistiker beobachtet worden sein. Denn hierzulande stehen die Anbieter auch schon in den Startlöchern, um die Auslieferung von Versandartikeln mittels Drohnen zu erproben. Laut Christoph Keese, geschäftsführender Gesellschafter von Axel Springer hy, wird mit Drohnen schon in wenigen Jahren nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch der Preis der Auslieferung drastisch reduziert. DHL hatte bereits die Medikamentenlieferung per Drohne getestet – in den Alpen und an der Nordsee. In den USA kann man sich im Rahmen eines Pilotprojekts OTC-Arzneimittel per Drohne metergenau liefern lassen, wie die Zukunftsforscherin Corinna Mühlhausen vor einiger Zeit erklärte: „Das Arzneimittel wird per GPS-Ortung über dem im Park wartenden Patienten abgeworfen.“ Im Fachjargon wird das „situation based services“ genannt.

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