Abteilung für Distribution

Neue Herausforderung: Als Impfstoff-PTA beim PEI

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Berlin -

Nicht alle PTA sind im Handverkauf für immer glücklich. Die Gründe, weshalb man sich umorientiert, sind dabei vielfältig und das Gehalt ist nur einer von vielen Punkten. Dass sich ein regelmäßiger Blick auf offene Stellenanzeigen lohnt, zeigt ein aktuelles Beispiel: Das Paul-Ehrlich-Institut sucht eine/n PTA im Bereich Impfstoffdistribution.

Das Paul-Ehrlich-Institut sucht aktuell eine/n PTA für die Abteilung der Covid-19-Impfstoffdistribution. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Organisation von Netzwerkbildung und die pharmazeutische Kommunikation mit allen Beteiligten. Da der Prozess der Verteilung der Impfstoffe digitaler werden soll, soll der/die PTA bei der Etablierung von möglichen Lösungen unterstützen. Darüber hinaus fallen die Überwachung der Einhaltung der Qualtitätsstandards, sowie der Bereich der Reklamation in den Zuständigkeitsbereich der/des PTA.

Übrigens: Das Zentrum für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika, kurz Zepai, wurde vom Bundesgesundheitsministerium im Zuge der Pandemie am PEI als zusätzliche Abteilung errichtet. Der/die zukünftige PTA wird demnach Teil eines noch relativ neuen Teams. „Um für zukünftige Pandemien personell gerüstet und handlungsfähig zu sein, richtet das Zepai einen Pool an interdisziplinären Experti:nnen ein. Das Team wird das gesamte Spektrum der pandemierelevanten Fachgebiete abdecken, beispielsweise Arzneimittelherstellung, Logistik, Infektiologie, Recht, Kommunikation und öffentliche Gesundheitsfürsorge“, informiert das PEI.

„Die ausgeschriebene Stelle wurde neu geschaffen und ist im Zentrum für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika am Paul-Ehrlich-Institut angesiedelt“, teilt eine Sprecherin des PEI mit. Zunächst soll der Fokus der Tätigkeit vor allem auf der Kommunikation mit den Logistikdienstleistern und dem Bereich der Reklamation liegen. „Fachexpertise im Bereich Arzneimittellogistik wäre daher ideal. Vor allem PTAs mit Erfahrung im Apothekengroßhandel oder in Klinikapotheken wären für die Stelle qualifiziert.“

Nicht jede/r PTA wird sich direkt mit der Stellenanzeige identifizieren können. Vor allem vom Handverkauf wird der Arbeitsalltag abweichen. Neben einer mehrjährigen Erfahrung in einer Klinikapotheke oder beim Großhandel könnten demnach gute IT- und Digitalisierungskenntnisse von Vorteil sein. PTA, die aus der Industrie kommen, haben überdies sicherlich den Vorteil, dass sie sich bereits mit den umfassenden GMP-Regeln auskennen. Denn das Arbeiten nach GMP unterscheidet sich in vielen Punkten stark von der Flexibilität in der öffentlichen Apotheke.

Doch die Position bietet für einige sicherlich auch Vorteile. So kann die Arbeit auch von zu Hause aus gemacht werden. Für viele PTA bedeutet das erstmalig die Chance auf Home-Office oder hybrides Arbeiten. Mütter und Väter können von den flexiblen Arbeitszeiten ohne Kernarbeitszeit profitieren. Die Vergütung erfolgt nach Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst (TVöD Bund).

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