Alopezie

Haarausfall hat viele Gesichter Cynthia Möthrath, 18.10.2017 15:03 Uhr

Berlin - Unsere Haare wachsen im Durchschnitt ungefähr einen Zentimeter pro Monat. Die Kopfhaare schützen nicht nur vor UV-Strahlung und Hitze, sie stellen auch einen wichtigen Teil unseres äußeren Erscheinungsbildes dar. Daher haben Menschen, die unter Haarausfall leiden, oft auch ein geringeres Selbstwertgefühl. Sie fühlen sich unattraktiv und leiden unter den immer dünner werdenden Haaren oder den lichten Stellen. Das gilt sowohl für Männer, als auch Frauen.

Es ist völlig normal, Haare zu verlieren. Sie unterliegen einem natürlichen Wachstumszyklus und werden von Zeit zu Zeit durch neue Haare ersetzt. Dafür müssen die alten Haare weichen und ausfallen. Werden die Haare jedoch immer dünner oder es kommt sogar zu kahlen Stellen, spricht man von Haarausfall.

Hierfür gibt es zahlreiche Ursachen. Wichtig ist, vor der Behandlung die Ursache ausfindig zu machen und gegebenenfalls durch einen Hautarzt abklären zu lassen, denn nur dann kann die richtige Behandlung erfolgen. Je eher diese stattfindet, umso besser ist der Behandlungserfolg.

Oft ist Haarausfall erblich bedingt. Man spricht dann vom sogenannten „androgenen Haarausfall“. Vor allem Männer leiden häufig unter dieser Form der Alopezie. Gekennzeichnet ist sie durch immer größer werdende Geheimratsecken und lichter werdende Haare am Hinterkopf. Oft zeigen sich die ersten Symptome schon im Jugendalter. Junge Männer leiden daher sehr häufig unter ihrem Haarausfall.

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