SPD sagt: Danke, Apotheke

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Berlin - Die SPD und die Apotheker – das ist seit geraumer Zeit keine ganz einfache Beziehung. Doch in der Corona-Krise rücken alle zusammen. Der SPD-Unterbezirk Lüneburg bedankt sich ausdrücklich bei den Apotheken. Die Apotheke zum Kreideberg und die Apotheke am alten Kran in Lüneburg wurden stellvertretend aufgenommen in die Kampagne #SPDsagtDANKE.

In der Corona-Krise bekommen die Apotheken viel positiven Zuspruch: Die Kunden schicken Dankesgrüße, Politiker loben die zentrale Bedeutung der wohnortnahen Arzneimittelversorgung. Die SPD Lüneburg geht mit ihrer Social Media Kampagne den Mittelweg. Die Parteimitglieder wurden gebeten, ein Foto von sich vor einer Einrichtung zu schicken, der sie danken möchten.

Steffi Wille hat sich vor einer Apotheke fotografiert und online dazu geschrieben: „SPDsagtDANKE an die Apothekerinnen und Apotheker am Kreideberg, die ihre Kunden jeden Tag mit Arzneimittel versorgen und ihnen freundlich und hilfsbereit alle Fragen zum Schutz in der aktuellen Lage beantworten!“ Inhaber Jörg Meyer-Ruttmann hat von der Aktion gar nichts mitbekommen, freut sich aber über die freundlichen Grüße. SPD-Mitglied Matthias Hoffmann sagt „Danke den freundlichen Mitarbeiterinnen der Apotheke zum Alten Kran in Lüneburg“.

Eine Sprecherin des Unterbezirks sagte gegenüber APOTHEKE ADHOC: „Man merkt, dass man auf bestimmte Berufe angewiesen ist, die man sonst nicht so wahrnimmt oder für selbstverständlich hält. Und die Idee ist, diesen Menschen einfach mal Dank zu sagen, denn mehr können wir im Moment nicht tun.“ Die beiden gezeigten Apotheken stünden natürlich stellvertretend für alle anderen. Denn auch die Teams in der Offizin seien derzeit besonders stark mit den Sorgen und Ängsten der Menschen konfrontiert.

In einer Mitteilung zur Aktion heißt es: „Trotz bestehender Sorgen und Ängste arbeiten viele Menschen in wichtigen Bereichen des Allgemeinwesens weiter. Wir sind beeindruckt und möchten mit der Aktion die Menschen würdigen, die in diesen Zeiten auf Hochtouren arbeiten und einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Wir möchten auch auf Berufsgruppen aufmerksam machen, die vielleicht nicht immer sichtbar sind und für uns dennoch jeden Tag da sind.“

Die SPD macht aber auch deutlich, dass es nicht bei den freundlichen Grüßen im Netz bleiben darf: „Für uns ist aber auch klar, wir brauchen mehr als diese Geste. Es geht beispielsweise darum angemessene Löhne in der Pflege, besonders in der Alten- und ambulanten Krankenpflege durchzusetzen und den Mindestlohn schnell auf 12 Euro zu bringen.“

Das Coronavirus habe die Welt und unseren Alltag verändert, heißt es weiter. „Viele Arbeitnehmer*innen stehen aktuell vor besonderen Herausforderungen im beruflichen wie privaten Alltag. Mit der Aktion #SPDsagtDanke auf Instagram und Facebook möchte der SPD-Unterbezirk Lüneburg danke sagen, Danke an alle, die täglich für andere im Einsatz sind. Die SPD-Mitglieder bedanken sich zum Beispiel landkreisweit bei Kassier*innen, Busfahrer*innen, Apotheker*innen, Postbot*innen, Pflegekräften, Ärzt*innen oder bei den Mitarbeiter*innen der Müllabfuhr.“ In der Kampagne werden noch etliche weitere Berufe genannt – die Liste sei natürlich nicht vollständig, heißt es sicherheitshalber dazu. Die Apotheker und PTA werden sich freuen, dass sie diesmal dabei sind.

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