Fixum, Öffnungszeiten und Versender

Bürokratieabbau: Warken kritisiert Kammern

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Berlin -

Vergangenen Freitag besuchte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) die Bahnhof-Apotheke von Inhaberin Dr. Melanie Gaub im baden-württembergischen Münsingen. Während des rund eineinhalbstündigen Besuches wiederholte Warken ihr Versprechen, dass die Erhöhung des Fixums noch kommen werde.

„Der Besuch war sehr angenehm, sie kennt die Probleme der Apotheke“, so das Fazit der Apothekerin. Warken habe unter anderem erneut erklärt, dass das Fixum kommen werde, berichtet Gaub.

Außerdem wolle die Ministerin den Bürokratieabbau weiter vorantreiben. Hierbei hänge allerdings viel an den Kammern; flexiblere Öffnungszeiten würden von diesen laut Warken nicht so gerne gesehen. Auch auf den Versandhandel sei die Ministerin eingegangen. Dieser sei zwar nicht mehr zurückzudrehen, aber die Kontrollen müssten besser werden.

Ein weiterer Punkt des Gesprächs war die Verlagerung von mehr Leistungen in die Apotheken. Gaub wandte hierzu ein, dass dafür die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden müssten. „Sie plädiert auch dafür, dass man impfen soll“, berichtete Gaub. Die Versorgung müsse auf mehr Schultern verteilt werden; die Ärzte seien sicher froh darüber, entlastet zu werden. Warken verstehe die Apotheker zwar, betonte jedoch, dass ihr teils die Hände gebunden seien.

Warken selbst wollte sich auch nach Anfrage nicht zu dem Besuch äußern.

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