Mehr als 60.000

Ausländische Ärzte: Entlastung mit Sprachhürden

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Berlin -

Die Zahl der ausländischen Ärztinnen und Ärzte hat sich laut einem Medienbericht im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt und lag Ende letzten Jahres bei 63.763. Zehn Jahre zuvor waren es rund 30.000, 1993 noch rund 10.000, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf die Ärztestatistik der Bundesärztekammer (BÄK) berichten.

Die meisten Mediziner ohne deutschen Pass kommen aus EU-Ländern oder anderen europäischen Staaten sowie aus Ländern des Nahen Ostens. Häufigste Herkunftsländer sind Syrien (6120), Rumänien (4668), Österreich (2993), Griechenland (2943), Russland (2941) und die Türkei (2628).

Ärztevertreter warnen vor wachsenden Problemen durch schlechte Deutschkenntnisse der ausländischen Kollegen. „Mangelhafte Sprachkenntnisse sind heute schon ein massives Problem“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. Jürgen Hoffart, den Funke-Zeitungen. Es wird sich aber in den kommenden Jahren noch verschärfen, weil wir immer mehr ausländische Ärzte haben werden.“ Eine Ursache sei der Ärztemangel.

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