Nikotinverzicht

Rauchstopp erhöht Diabetesrisiko

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Wer als Raucher auf Nikotin verzichtet, ist einem höheren Risiko für Diabetes Typ 2 ausgesetzt. US-Wissenschaftler empfehlen Personen mit bestimmten Risikofaktoren bei einem Rauchverzicht sogar, regelmäßig ihre Blutzuckerwerte kontrollieren zu lassen. Denn um bis zu 70 Prozent höher liegt die Gefahr, sechs Jahre nach dem Rauchstopp die Stoffwechselkrankheit zu entwickeln. In den ersten drei Jahren sei das Risiko besonders hoch, berichten die Forscher der Universität John Hopkins in Maryland im Fachmagazin „Annals of Internal Medicine“.

Eine Rechtfertigung zum Weiterrauchen seien die Studienergebnisse den Forschern zufolge allerdings nicht. Bei Rauchern liegt das Risiko für Diabetes zwar niedriger, ist aber immer noch um etwa ein Drittel erhöht. Erst etwa zehn Jahre nach dem Nikotinverzicht normalisiert sich die Gefahr und ist mit der von Nichtrauchern vergleichbar. Die Wissenschaftler empfehlen Menschen, die auf Zigaretten verzichten wollen, auch auf ihr Gewicht zu achten. Denn die Entstehung von Diabetes Typ 2 ist auch abhängig vom Körpergewicht.

Für die Untersuchung wurden knapp 11.000 Menschen bis zu 17 Jahre lang medizinisch beobachtet. Dafür wurden bei den Probanden regelmäßig der Rauchstatus abgefragt sowie Gewicht und Glucosespiegel bestimmt.

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