Osteopathie auf dem Vormarsch

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Berlin - Alternative Heilmethoden liegen voll im Trend. Doch dazu gehören nicht nur Homöopathie & Co. – im manuellen Bereich zählt unter anderem auch die Osteopathie dazu. Immer mehr Studien untermauern die Wirkung und legen dar wie groß das Interesse an der Behandlungsmethode ist. Das zeigt auch eine Auswertung des Instituts für osteopathische Studien (INIOST).

Bei der Osteopathie handelt es sich um eine ganzheitliche Form der Medizin. Das Besondere: Diagnose und Behandlung finden ausschließlich mit den Händen statt. Vor allem bei Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen, Verletzungen der Bänder, Muskeln oder des Skeletts, aber auch bei Migräne oder Allergien soll Osteopathie helfen können.

Ganzheitliche Betrachtung des Menschen

Dabei werden nicht nur die Symptome, sondern die Ursachen der Beschwerden behandelt. Die Therapie an sich erfolgt durch leichten, gezielten Druck mit den Fingerspitzen, sensibles Ertasten von Verspannungen und Verletzungen und gezielte Handgriffe, die Muskeln und Bindegewebe lockern. Dadurch sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang gesetzt werden. Ziel der Osteopathie ist es Spannungen zu erkennen, Störsignale aufzulösen und den Körper wieder in Balance zu bringen.

Das Interesse an der Behandlungsmethode steigt stetig an: Das INIOST hat nun erstmals alle 2019 weltweit durchgeführten Untersuchungen aus dem Bereich Osteopathie erfasst und ausgewertet – knapp 200 veröffentlichte Artikel in Fachzeitschriften kamen dabei zusammen, 128 davon sind Studien. 34 beschäftigten sich mit dem Einfluss auf den Bewegungsapparat, jeweils zwölf mit Osteopathie im Bereich Nervensystem und Pädiatrie sowie sechs mit den Auswirkungen auf das Atemsystem.

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