Tag der Organspende

Walk-In-Day: Pro Tattoo eine Überraschung

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Berlin -

Täglich müssen drei Menschen sterben, weil es kein passendes Spenderorgan gibt. Dabei ist die Bereitschaft zur Spende zwar hoch, aber im Sterbefall oft schlichtweg nicht bekannt, ob eine Einwilligung vorliegt. Am 1. Juni ist Tag der Organspende, für welchen der Verein Junge Helden einen sogenannten „Walk-In-Day“ mit circa 80 Tattoo-Studios in Deutschland organisiert hat. Für jedes neue Organspende-Tattoo soll es eine Überraschung geben.

Die Idee für das OPT.INK genannte Tattoo stammt von den „Junge Helden“. Vor mehr als einem Jahr sei das Projekt gestartet, bei dem deutschlandweit schon rund 700 Tattoo-Studios mitmachten, so Anna Barbara Sum, Mitgründerin des Vereins.

„Opt-Ink ist sowohl für das medizinische Personal als auch für Angehörige ein eindeutiger Indikator, dass die Person gewillt ist, ihre Organe zu spenden“, so Sum. Denn ohne ein schriftliches Einverständnis müssen dem Verein zufolge nach dem Tod die Angehörigen eine Entscheidung treffen. Oft lehnen diese eine Organspende aber mangels Kenntnis über den mutmaßlichen Willen des Verstorbenen ab.

Walk-In-Day

Zum Organspende-Tag am 1. Juni haben sich deutschlandweit mehr als 80 Tattoo-Studios nun einem Walk-In-Day angeschlossen und tätowieren kostenlos das Organspende-Tattoo. Dieses ersetze zwar nicht den Organspendeausweis, sei aber vor allem ein klares Statement, so die Organisation. Hintergrund der Aktion: „Menschen in Deutschland müssen sich aktiv für die Organspende entscheiden, was zu einem Mangel an möglichen Organspendern und Spenderorganen führt. Nur 0,001 Prozent der Menschen in Deutschland sind registrierte Organspender – 20 Prozent hingegen tätowiert“, erklärt eine Sprecherin.

Die Aktion findet mit Unterstützung von Engelhard statt. Denn: „Tyrosur unterstützt schon seit Beginn der Kampagne mit einer Versandaktion der After-Care-Produkte. Knapp 5 Prozent der Engelhard-Belegschaft sind bereits selbst tätowiert“, so ein Sprecher. Erst kürzlich lud die Geschäftsführung als Zeichen der Unterstützung Tattoo-Künstler aus Frankfurt ein, die während der Arbeitszeit interessierte Mitarbeiter des Arzneimittelherstellers am hessischen Standort in Niederdorfelden tätowierten.

Überraschung für Tätowierte

Auch für die Brand Managerin der Marke Tyrosur, Julia Feldmann, steht fest: „Wir wollen unsere Unterstützung zum Organspendetag erneut untermauern und haben uns deswegen eine ganz besondere Aktion für teilnehmende Tattoostudios, aber auch für alle, die sich tätowieren lassen, überlegt“. Für jedes neue Organspende-Tattoo Opt.Ink bekommen Teilnehmende ein Tyrosur-Starter-Paket: „Dieses besteht aus Gratis-Proben des bei frischen Tattoos gerne benutzten Medizinproduktes Tyrosur CareExpert Wundgel, außerdem Postkarten zu Opt.Ink – und ein Kosmetiktäschchen gefüllt mit allerhand kleinen Überraschungen obendrauf“, so Feldmann.

Doch nicht nur Tattoo-Studios können mitmachen: „Jeder, der sich ein Tattoo stechen lässt, ein Bild davon bei Instagram postet und Tyrosur verlinkt, bekommt ebenfalls ein kleines Goodie-Bag von und mit Tyrosur CareExpert Wundgel geschenkt“, so Feldmann. Das Wundgel trage dazu bei, dass die Farben kräftig bleiben und die Wunde optimal abheilt.

 

 

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