Stiftung Warentest

Sonnenschutz: Erneut Drogerieprodukte auf Platz 1

, Uhr
Berlin -

Sonnenschutzcremes aus der Drogerie sind preisgünstiger als Apothekenprodukte. Zudem schneidet der Hautschutz von Rossmann & Co. in der Bewertung von Stiftung Warentest auch erneut deutlich besser ab.

Schon im vergangenen Sommer fiel das Fazit für Sonnenschutzcremes aus der Apotheke eher mau aus. Die preisintensiveren Cremes landeten mit dem Urteil „gut“ nur auf Platz zwei. In diesem Jahr wiederholt sich das Ergebnis: Bekannte Marken wie Avène oder Eucerin mussten sich laut Stiftung Warentest hinter den erstplatzierten Drogerieprodukte einreihen. So gehören die zwei besten der getesteten Sonnenschutzprodukte auch zu den günstigsten. Eines der beiden bekommen Verbraucher:innen für etwa 4,30 Euro pro 200 ml sogar im Supermarkt.

Die beiden ersten Plätze belegten:

  • Sun D'Or Sonnenspray, erhältlich bei Edeka oder Netto Marken-Discount
  • Sunozon Sonnenspray Eigenmarke Rossmann

Das Testurteil „gut“ erhielten folgende apothekenübliche Sonnenschutzprodukte:

  • Eau Thermale Avène Sonnenspray
  • Eucerin Sunspray transparent

Die Sonnenschutzgel von Ladival für allergische Haut konnte im aktuellen Test nur „befriedigend“ ergattern. Im Bereich kritische Inhaltsstoffe gab es Punktabzug. Zudem waren die Tester:innen mit der Deklaration von Anwenderhinweisen und der Verpackung nicht zufrieden.

Insgesamt wurden 20 Sonnencremes oder -Sprays mit Sonnenschutzfaktor 30, 50 oder 50 + für Erwachsene getestet. Vier davon waren apothekenübliche Produkte. Beurteilt wurde die Einhaltung des deklarierten Sonnenschutzfaktors, das Enthalten von kritischen Inhaltsstoffen sowie die Anwendungseigenschaften. Auch die Verpackungsbeschaffenheit sowie die Deklaration von Anwendungshinweisen wurden unter die Lupe genommen.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
19 von 20 Produkten sehr gut bis gut bewertet
Öko-Test: Clinique patzt mit BHT im Reinigungsöl
Mehr aus Ressort
Bisher nur in Krankenhäusern erlaubt
Karlsruhe prüft ärztliche Zwangsmaßnahmen

APOTHEKE ADHOC Debatte