Gefälschte 50-Euro-Scheine

Falschgeld-Betrüger in Apotheke erwischt

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Berlin -

In Apotheken wurde zuletzt vermehrt Falschgeld vorgelegt. In Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern ertappte eine Angestellte einen Betrüger mit einem gefälschten 50-Euro-Schein.

Die Polizei warnte erst vor wenigen Tagen vor gefälschten Geldscheinen, die im Umlauf seien. Zuletzt gab es mehrere Strafanzeigen wegen des Inverkehrbringens. Besonders betroffen war der Ort Hagenow und die Apotheken in der Gegend. Am vergangenen Freitag konnte ein Tatverdächtiger auf frischer Tat vorläufig festgenommen werden.

Am frühen Freitagmittag wollte der 32-jährige Mann in einer Apotheke Arzneimittel mit einem gefälschten 50-Euro-Schein bezahlen. Aufgrund der vorangegangenen Taten sowie des auffälligen Verhaltens des Tatverdächtigen prüfte eine pharmazeutische Mitarbeiterin die übergebene Banknote genauer und stellte mehrere fehlende Sicherheitsmerkmale fest, wie die Polizei berichtet.

Mehrere gefälschte Scheine gefunden

Sie alarmierte die Polizei und die Beamten konnten den Verdächten vor Ort festnehmen. Im Anschluss wurde seine Wohnung durchsucht. Dabei fanden die Ermittler mehr als ein Dutzend gefälschter 20- und 50-Euro-Scheine sowie einen Drucker und Hologrammfolien. „Weiterführende Untersuchungen müssen nun zeigen, ob diese Gegenstände mit dem festgestellten Falschgeld in Verbindung stehen.“

Darüber hinaus stellten die Beamten den Angaben zufolge in der Wohnung Betäubungsmittel, Schreckschusswaffen sowie ein Gewehr sicher, das dem ersten Anschein nach unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt. Das zuständige Amtsgericht Ludwigslust setzte den von der Staatsanwaltschaft Schwerin beantragten Untersuchungshaftbefehl unter strengen Auflagen außer Vollzug. Gegen den 32-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz sowie das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt.

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