Solidarität und Entlastung

Berlin nimmt Corona-Patienten aus Italien auf

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Berlin -

Berlin nimmt in den kommenden Tagen fünf schwer kranke Corona-Patienten aus Italien auf. Sie sollen in der Charité intensivmedizinisch betreut werden. Dazu gehört auch eine Beatmung. Wann die Menschen in Berlin eintreffen, ist noch nicht klar. Die Charité habe mit der deutschen Botschaft in Rom Kontakt aufgenommen, hieß es.

In den kommenden Tagen wird die Bundeshauptstadt vorerst fünf Corona-Patienten aus Italien aufnehmen. Wann genau die Erkrankten die Charité erreichen ist vorerst unklar. Deutschland versucht so Italien in der Patientenversorgung zu entlasten. Alle fünf Patienten sind auf eine künstliche Beatmung angewiesen, dies Kapazitäten von Beatmungsgeräten in Italien sind erschöpft.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte die Hilfsaktion am Dienstagabend in einer TV-Talkshow angekündigt, aber noch keine Details genannt. „Solidarität macht nicht an der Stadtgrenze halt“, sagte er. „Wir wollen helfen und Patienten aus Italien aufnehmen.“ Auch andere Bundesländer unterstützen auf diese Weise Italien, das in Europa am schwersten vom Coronavirus betroffen ist. Das Gesundheitswesen dort steht wegen einer Vielzahl schwer erkrankter Menschen vor dem Kollaps.

Vergangene Woche kündigte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) an, dass Berlin ein eigenes Krankenhaus für Covid-19-Patienten bekommen soll. Es soll auf dem Gelände der Messe Berlin Platz für bis zu 1000 Patienten bieten und in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr entstehen. Bei dem Projekt handelte es sich zunächst um einen Plan, der noch nicht mit der Bundeswehr abgestimmt war. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es vergangene Woche, ein Amtshilfeersuchen dafür liege nicht vor.

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