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Uni findet Sicherheitslücke bei Awinta APOTHEKE ADHOC, 19.05.2018 08:47 Uhr

Berlin - Das Softwarehaus Awinta hatte zeitweise ein Problem bei den Sicherheitseinstellungen Webshop. Die Fehlersuche ist noch im Gange, doch nach Unternehmensangaben wurde die Lücke schnell geschlossen.

Im Rahmen von Sicherheitsuntersuchungen der Universität Bamberg und Recherchen von NDR und WDR erfolgten laut Awinta vereinzelte Testzugriffe auf Web-Server-Status-Seiten. Dabei waren die Sicherheitslücken aufgefallen. Das Softarehaus hatte die Schwachstelle nach eigenen Angaben aber schon bemerkt und behoben, bevor es von NDR und WDR informiert wurde.

Der Fehler lag laut Awinta in einer „manuellen Fehlkonfiguration der Sicherheitseinstellungen, welche ausschließlich durch unsere Mitarbeiter vorgenommen werden“. In Bietigheim wird noch nach der Ursache für den Fehler gesucht. Eine Fehl-Einstellung auf Kundenseite sei aber ausgeschlossen.

Viele Awinta-Kunden nutzen auch den Webshop. Da diese aber auf verschiedenen Servern laufen, sei nur ein sehr kleiner Teil der Kunden von der Sicherheitslücke potentiell betroffen, so das Softwarehaus. Durch diese Zugriffe sei man vor dem Hintergrund des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) verpflichtet, die Kunden von diesem Umstand zu informieren.

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