Berufe mit einem geringen Frauenanteil spielen die Hauptrolle beim sogenannten Girls‘Day. Auch zahlreiche Unternehmen aus der Pharmabranche beteiligen sich. Der Großhändler Sanacorp ist zum vierten Mal dabei.
Am Girls‘Day (23. April) sollen Mädchen Berufe oder Studienfächer kennenlernen, in denen der Frauenanteil unter 40 Prozent liegt. Die Sanacorp ist in diesem Jahr mit sieben Standorten dabei und empfängt Interessierte. Schülerinnen können sich für die Niederlassungen in Fürth, Saarbrücken, Düsseldorf, Potsdam, Stralsund, Offenburg, Neuenstein und Tuttlingen anmelden. Angeboten werden etwa eine die Schnitzeljagd durchs Lager und ein Medikamenten-Quiz.
Initiatorin der bundesweiten Teilnahme ist Vertriebsleiterin Laura Teetz aus Fürth. Sie organisiert das Programm für die Sanacorp, koordiniert die Aktivitäten der Niederlassungen und setzt sich aktiv für junge Frauen ein. „Beim Start ins Berufsleben ist es natürlich wichtig einen Beruf zu finden, der wirklich Spaß macht und zu den eigenen Stärken passt. Oft weiß man als junge Frau aber gar nicht, welche Berufe es überhaupt gibt oder welche Tätigkeiten sich hinter der ein oder anderen Berufsbezeichnung im Alltag tatsächlich verbergen. Diese Orientierung bieten wir mit unserer Initiative,“ so Teetz.
Der Girls‘Day soll Schülerinnen insbesondere Einblick in Berufe verschaffen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Dazu gehören zum Beispiel Lehrberufe, wie die Fachkraft für Lagerlogistik oder Fachlagerist. „Ich möchte die Mädchen ermutigen, sich ein Bild über die Berufswelt zu machen und einfach verschiedene Betriebe und Berufe kennenzulernen.“ Teetz hat selbst als Schülerin zwei Mal am Girls‘Day teilgenommen und verschiedene Unternehmen besucht.
Der Girls‘Day ist ein bundesweites Projekt zur Berufs- und Studienorientierung von jungen Frauen und Mädchen. Er wird vom Bundesfamilienministerium gefördert. Auch andere Unternehmen aus dem Pharmabereich wie Bayer, Vetter, Boehringer Ingelheim oder BD Rowa beteiligen sich. Auch ein Boys‘Day wird am 23. April angeboten, an dem sich etwa zahlreiche Apotheken beteiligen.
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