Lohnhersteller

Prange nimmt Finanzinvestor an Bord

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Berlin -

Der Unternehmer Otto Prange hat seine Pharma-Beteiligungen neu sortiert und nimmt für den Bereich der Lohnherstellung einen Finanzinvestor an Bord.

Unter dem Dach von Invita hat Prange seine Pharma-Beteiligungen gebündelt. Wichtigste Pfeiler sind die Generikasparte Abanta sowie der Bereich der Lohnherstellung und -entwicklung (CDMO), der unter dem Namen Adragos firmiert. Hier hat Prange im vergangenen Jahr seine Aktivitäten in Deutschland (LAW), Frankreich (Livron) und Japan (Toride) eingebracht. An diesem Geschäftsbereich übernimmt der Finanzinvestor FSN Capital nun eine Mehrheitsbeteiligung. Über die Einzelheiten der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Gemeinsam mit dem neuen Partner will Prange die Aktivitäten zu einer weltweit führenden Position aufbauen. Der Markt sei hochattraktiv, aber schwierig zu erschließen, so Prange. FSNC werde die Wachstumsdynamik noch einmal beschleunigen und es Adragos ermöglichen, sein bestehendes Produktionsnetzwerk durch zusätzliche Akquisitionen in Europa und Nordamerika gezielt zu erweitern: Neben dem Erwerb weiterer CDMOs will sich Adragos zukünftig insbesondere auf den Erwerb von Produktionsstätten großer Pharmaunternehmen fokussieren.

Adragos verfügt bereits über Produktionsstätten in Livron (Frankreich), Leipzig (Deutschland) und Toride (Japan). Die Gruppe bietet ein breites Angebot an pharmazeutischen Produkten, insbesondere steriler Liquida sowie Semi-Solida. Das Management-Team verfügt laut Firmenangaben über umfangreiche Erfahrungen bei der Ausgliederung von Unternehmen sowie bei der anschließenden kommerziellen und operativen Optimierung der übernommenen Standorte.

„FSNC, meine Unternehmung und das ausgezeichnete Management-Team von Adragos ergänzen sich hervorragend. Wir alle stehen für nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln und die Chemie untereinander passt“, so Prange. „Gemeinsam werden wir unsere Kompetenzen bündeln, um einen globalen Player aufzubauen, der sowohl Kunden als auch Patienten und Mitarbeiter den größtmöglichen Wert bietet.“

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