Transport- und Energiekosten bereiten Sorge

Phoenix: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

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Berlin -

Phoenix hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres trotz steigender Umsätze weniger Gewinn gemacht als im Vorjahreszeitraum.

Die Phoenix-Gruppe hat ihren Umsatz gegenüber dem 1. Halbjahr 2021/22 um 9,2 Prozent oder 1,4 Milliarden Euro auf 16,2 Milliarden Euro gesteigert. Die Gesamtleistung erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 10 Prozent auf 20,8 Milliarden Euro. Letztere beinhaltet neben den Umsatzerlösen zusätzlich den Warenumschlag gegen Dienstleistungsgebühr.

Beim Gewinn sah es nicht ganz so gut aus: Das Ergebnis vor Steuern befand sich mit 135 Millionen Euro zwar auf dem Niveau des Vorjahres (132,3 Millionen Euro). Allerdings waren im ersten Halbjahr 2021/22 im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie Aufwendungen aus der Vorratsbewertung von 32,9 Millionen Euro angefallen. Bereinigt um diesen Einmaleffekt lag das Ergebnis vor Steuern der Vorjahresperiode also mit 165,2 Millionen Euro über dem des ersten Halbjahres 2022/23.

CEO Sven Seidel bezeichnete das Ergebnis als solides Halbjahr, fügte aber hinzu: „Für die zweite Jahreshälfte rechnen wir mit weiterhin herausfordernden Entwicklungen etwa bei Transport- und Energiekosten.“

Für 2022/23 erwartet der Großhändler „aufgrund organischen Wachstums und Akquisitionen“ einen Ausbau seiner Marktposition in Europa. Für das Gesamtjahr wird mit einem „Anstieg der Umsatzerlöse leicht über dem Wachstum der europäischen Pharmamärkte“ erwartet. Das Ergebnis vor Steuern soll auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Bei der Eigenkapitalquote geht Phoenix von einem leichten Plus aus.

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