Pharmakonzerne

Chemieunfall bei Novartis

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In dem Werk Schweizerhalle des Pharmakonzerns Novartis ist am Dienstagvormittag Thionylchlorid ausgelaufen. Dabei wurden sechs Personen verletzt, die wegen starken Hustenreizes in ein Krankenhaus kamen.

Nach Angaben der Polizei Baselland traten wenige Liter der ätzenden Flüssigkeit aus. Als Reaktion habe sich ein Gas gebildet, welches die Schleimhautreizungen hervorgerufen habe. Insgesamt sind 13 Personen betroffen, von denen sieben vor Ort medizinisch betreut wurden, wie die Polizei weiter mitteilt. Drei der sechs hospitalisierten Personen seien mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Außerhalb des Firmengeländes von Novartis sei der Vorfall nicht wahrnehmbar gewesen. Es habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Umwelt bestanden, so die Polizei. Die Ursache für den

Austritt der Flüssigkeit ist bislang unklar. Fünf der in der Klinik behandelten Betroffenen arbeiten den Angaben zufolge für eine externe Reinigungsfirma. Die sechste Person ist ein Mitarbeiter von Novartis.

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